Liebensbriefe

Projekt Liebensbriefe Illustration

L iebensbriefe®

startseite_2sind von der Grundidee her ein Wortspiel zwischen Liebes- und Lebensbriefen. Liebensbriefe ist ein Non-Profit-Projekt des Instituts für Kreativität und Pädagogik in München. Konzeptionell entwickelt, designt und organisiert wurde es von Marielle Seitz, der Leiterin des Instituts. Das Projekt ist durch das Marken- und Urheberrecht geschützt.

Liebensbriefe schreiben und zeichnen Kinder an Menschen, die nicht mehr hier auf Erden sind. Das Zeichnen der Liebensbriefe ist eine sinnliche und sinnvolle Kommunikation zwischen Kindern und verstorbenen Menschen. Außerdem veranschaulicht es das existenzielle Thema „Tod“ im Leben der Kinder und ihrer Familien. Dabei sind Kinder aller Glaubensgemeinschaften angesprochen. Durch die Darstellung im Bild lassen uns die Kinder an ihren Fragen und Wünschen, ihren Ängsten und Hoffnungen teilhaben.

Das Projekt Liebensbriefe ist als Soziale Plastik im Sinne von Joseph Beuys zu verstehen. Es zeigt den beteiligten Kindern und Besuchern der Ausstellungen einen neuen, lichten, phantasievollen und offenen Weg, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Künstlerisches Konzept und Realisierung

Die Aktion Liebensbriefe wurde von Marielle Seitz, Leiterin des Instituts für Kreativität und Pädagogik erstmals an Allerheiligen 2013 unter Beteiligung von 1000 Kindern mit großem Erfolg und öffentlichem Interesse auf einem Städtischen Münchner Friedhof durchgeführt.

Das Projekt erhielt 2014 die Förderung über den Kulturfonds Bayern  www.km.bayern.de

„Die Erinnerung ist das einzige Paradies,
aus dem wir nicht vertrieben werden können.“
Dietrich Bonhoeffer

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